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Rasenroboter: leise Killer im eigenen Garten

Rasenroboter bitte nicht nachts betreiben!

Rasenroboter sind praktisch, bequem – und tödlich für kleine Gartenbesucher. Damit die unbeaufsichtigten Roboter keine Gefahr für Haustiere oder Kleinkinder darstellen, lockt es viele Nutzer die Roboter einfach nachts einzusetzen – auf Kosten der dämmerungs- und nachtaktiven Tiere, die zu dieser Zeit unsere Gärten besuchen. Dazu Simon Steinemann vom Igelzentrum Zürich: «Leider verfügen auch Rasenroboter der neuesten Generation nicht über eine genügende Stopp-Sensorik, wenn sie auf Hindernisse treffen.» Die lautlosen Roboter machen den Igeln, Amphibien und Insekten das Überleben in unseren Gärten zusätzlich schwer, denn sie zerstören auch die Nahrungsgrundlage vieler Tiere – bei einem täglich gemähten Rasen überleben keine Blühpflanzen. Artenvielfalt Ade! Auch wer mit dem Fadenmäher in der Nähe von Hecken oder hohem Gras arbeitet, sollte zuvor genau hinschauen und das hohe Gras absuchen – oft verstecken sich dort ruhende Igel.

Igel und Co. bedanken sich für Ihre Rücksichtnahme.

Weitere Informationen unter:
https://www.pronatura.ch/de/tier-des-jahres-2026-igelExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
http://www.igelzentrum.ch/Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

 

Naturschutzkommission Zeiningen

 

 

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